
DMEK
Vereinfachung und Standardisierung von DMEK – berührungslose und schonende Handhabung der Descemet-Membran
Technische Spezifikationen
Länge
12,5 cm
Spitzengröße
0,5 mm
Material
Titan
Produktbeschreibung
Vereinfachung und Standardisierung von DMEK – berührungslose und schonende Handhabung der Descemet-Membran
Knappschaftsklinikium Saar, Sulzbach, Deutschland
Das revolutionäre System für die Therapie endothelialer Hornhauterkrankungen
Hornhauttransplantationen sind die am häufigsten durchgeführten Gewebetransplantationen, deshalb verzeichnen die Kliniken eine rasante Weiterentwicklung moderner Transplantationstechniken, mit der Tendenz weg von perforierenden, immer mehr hin zu lamellären Keratoplastik-Techniken. Dabei machen endotheliale Hornhauterkrankungen etwa die Hälfte aller Keratoplastik-Indikationen aus, so erscheint die klassische perforierende Keratoplastik bei diesem Krankheitsbild eher als Übertherapie, denn die alleinige Transplantation von vitalen Endothelzellen wäre meist ausreichend. Deshalb haben sich inzwischen posteriore lamelläre Techniken, insbesondere die DMEK (Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty) als weitgehend atraumatische Alternative für die Therapie endothelialer Hornhauterkrankungen gut etabliert. So beschränkt sich die DMEK beispielsweise auf die Transplantation der isolierten Descemet-Membran mit den darauf lokalisierten Endothelzellen. Das Transplantat enthält keinerlei stromalen Anteile mehr und zeichnet sich durch eine Dicke von nur noch etwa 15 μm aus
Klinische Vorteile der DMEK
Die Transplantation der extrem dünnen Descemet-Membran verspricht eine deutlich schnellere Visuserholung als andere lamelläre Keratoplastik-Techniken.
Die DMEK vermeidet eine Interface-Problematik, induziert keinen postoperativen Astigmatismus oder Myopie und substituiert mehr Endothelzellen bei einer Transplantatgröße von bis zu 9.5 mm. Deshalb gelingt in vielen Fällen eine Visusverbesserung auf 0.8 oder besser in nur einer Woche, was mittlerweile die DMEK zur Etablierung als Goldstandard in der Therapie endothelialer Hornhauterkrankungen geführt hat.
Instrumentarium zur Standardisierung der DMEK
Der Erfolg dieser eleganten Technik hängt im Wesentlichen von der Anzahl der vitalen Endothelzellen und damit der Qualität des sensiblen Transplantats und dessen schonender Manipulation ab. Entscheidend ist, dass die sensiblen Zellen zu keinem Zeitpunkt der Präparation oder Implantation berührt oder mechanischem Stress ausgesetzt werden. Für ein reproduzierbares Ergebnis wird deshalb sowohl für die Präparation als auch für die anschließende Implantation eine standardisierte Technik benötigt sowie ein Instrumentarium, welches einen berührungsfreien Operationsablauf gewährleistet. Die in Sulzbach neu entwickelte Liquid-Bubble Technik, bei der die Descemet-Membran mit einer Flüssigkeit in schonender Weise vom darunterliegenden Stroma separiert wird, stellt ebenfalls einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Standardisierung der DMEK dar. Auf den folgenden Seiten stellen wir zwei Präparationssets sowie ein OP-Set vor, welche erfahrenen Vorderabschnittchirurgen erlaubt, die DMEK in der Routine einzusetzen.
Mit diesen Sets lässt sich eine Descemet-Membran berührungsfrei präparieren und sicher implantieren.
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Hauptmerkmale:
- Ergonomisch optimiertes Titan für maximale Kontrolle
- Anatomisch geformt, reduziert Handermüdung
- Autoklavierbar bis 134°C
- Korrosionsbeständig und langlebig
- CE-zertifiziert nach MDR 2017/745
- Ideal für Vitreoretinal- und Kataraktchirurgie